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Petri, Johannes Verlag
AUCH JUNKIES HABEN WÜRDE Die Pionierleistungen der Stiftung Sucht


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Produktbeschreibung

Auch Junkies haben Würde

Die Pionierleistungen der Stiftung Sucht

Petri, Johannes Verlag - Gebundene Ausgabe - 228 Seiten

Erscheinungsdatum: 1. April 2016

ISBN-13: 978-3-037-84085-6

EAN: 9783037840856

Im Spannungsfeld zwischen Gesetz und ethischer Überzeugung

Alles begann mit einer revolutionären Bewegung: Eine Gruppe engagierter

Basler Bürger leistete entschieden Widerstand gegen die repressive Drogenpolitik der siebziger und achtziger Jahre. Es folgten Meilensteine im Umgang mit Sucht: 1972 gründeten sie die erste Wohngemeinschaft für drogenabhängige Jugendliche, ohne absolutes Abstinenzgebot. 1989 eröffneten sie das erste Überlebensprojekt für Heroinabhängige. Immer im Spannungsfeld zwischen Gesetzgebung und ethischer Überzeugung setzten sich die Gründer für einen liberalen und pragmatischen Umgang mit dem Thema Drogen ein.

Erst die Revision des Betäubungsmittelgesetzes 2008 brachte die Wende und stellte die Arbeit der heutigen Stiftung Sucht auf eine solide, rechtliche Basis.

Die Geschichte der Stiftung zeigt die Bedeutung, die privaten Bürgerinitiativen in Bezug auf soziale Innovationen zukommt. Als Pioniere bereiten sie den Weg für Modelle, die im Erfolgsfall vom Staat übernommen werden.

Als eine der wenigen drogenpolitischen Initiativen aus dieser Zeit hat die

Stiftung Sucht alle turbulenten Jahre überstanden. Auch heute geht es noch

darum, neue Wege zu beschreiten, immer getragen vom Stiftungsziel, das

heute noch so aktuell ist wie vor vierzig Jahren: Im Zentrum steht die Würde

des Menschen und sein Recht auf Anerkennung in der Gesellschaft.

Die Autoren

Prof. Dr. Hans-Peter Schreiber ist Mitbegründer der Stiftung Sucht. Er setzte

sich in seiner Funktion als Stiftungsratspräsident mehr als 43 Jahre lang für

drogenabhängige und obdachlose Menschen ein.

Hans-Peter Schreiber studierte auf dem zweiten Bildungsweg Theologie und Philosophie. Promotion zum Dr. phil. und Habilitation. Ernennung zum a.o. Professor für Philosophie und Ethik an der Universität Basel. Später Leiter der Stelle für Bioethik und Technikfolgenabschätzung an der ETH Zürich.

Esther Keller studierte an der Universität Basel Germanistik, Geschichte und

Philosophie. Sie arbeitete als Journalistin für Zeitungen und Fernsehen, bevor

sie Mediensprecherin bei einem internationalen Unternehmen wurde. Heute

ist sie freischaffende Autorin. 2014 erschien ihr zweites Buch, eine Biografie

über den Kunstsammler Ernst Beyeler.



Der Artikel unterliegt der Buchpreisbindung und wird für 26.00 EUR von der-buchsalon angeboten. Aktuell sind noch 3 verfügbar.
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